10.01.2019

Aktuelle Information zum Winterdienst


Am 9. und 10. Januar erreichten die Verwaltung mehrere Nachfragen zum Winterdienst des Bauhofes besonders in den Höhenlagen.

Die Mitarbeiter des Fachbereiches V „Ländlicher Raum“ waren am 9. Januar von 4 Uhr bis ca. 17 Uhr im Winterdienst und schafften dabei mindestens zwei Tourenumläufe. Hinzukamen Havarie-Beräumungen auf freien Strecken, die dem Grunde nach durch die TSI betreut werden. Allerdings musste liegengebliebenen Bussen weitergeholfen werden. Zudem wurden mehrfach Schneeverwehungen beseitigt.

In jedem Fall wurden die Winterdienstpläne umgesetzt. Für den Bereich der ehemaligen Gemeinde Saalfelder Höhe ergibt das für den Lkw 200 km, den großen Traktor ca. 180 km und den kleineren Traktor etwa 150 km Fahr- und Räumstrecke.

In den Bereichen Schmiedefeld und Reichmannsdorf waren ein Geräteträger und ein Traktor im Einsatz. Der wegen Sicherheitsbedenken kurzzeitig außer Dienst gestellte Radlader wurde ab heute wieder in Schmiedefeld aktiviert. Das in Reparatur befindliche Fahrzeug aus Reichmannsdorf soll ab Montag wieder zur Verfügung stehen. Für 2019 ist die Beschaffung eines neuen Multicars für die Höhe vorgesehen. Als Gesamtkilometer sind ca. 240 km Fahr- und Räumstrecke für beide Bereiche anzunehmen.

Mit Stand heute früh, 08:30 Uhr, waren sämtliche Hauptstraßen beräumt. Im Anschluss erfolgte der Winterdienst dann in den Nebenstraßen. Schmiedefeld umfasst teils sehr schmale Gassen (u. a. der Obere Kirchweg), die selbst mit einem Multicar nur schwer zu beräumen sind. Den größten Aufwand verursachen allerdings an freien Feldern gelegene Straßen auf Grund von Schneeverwehungen. Geprüft wird daher, kurzfristig für die betroffenen Abschnitte Schneezäune zu beschaffen und noch aufzustellen.

Das alte Saalfelder Stadtgebiet war durch den Bauhof gut beherrschbar. In der Höhe stellte sich jedoch eine Extremsituation ein, sodass jede verfügbare Technik und jeder Mitarbeiter im Dauerdienst waren. Zur Unterstützung des Winterdienstes in den Höhenlagen kamen daher heute auch Kräfte aus dem bisherigen Stadtgebiet mit zum Einsatz, was zu kleineren Einschränkungen im alten Stadtgebiet führte.