03.12.2018

Saalfelder Delegation zu Besuch in Partnerstadt Kulmbach


Kulmbach/Saalfeld. Zu einem Arbeitsbesuch hatte sich Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania in der Saalfelder Partnerstadt Kulmbach angemeldet. Hintergrund des Besuches war die Ausstellung „Berliner Mauerfall“ in den Räumen der Kulmbacher Akademie für Neue Medien. Mit Fotos und Zeitdokumenten zeichnet die Ausstellung die Entwicklung der Städtepartnerschaft zwischen Saalfeld und Kulmbach nach, die nun bereits seit 30 Jahren besteht. Zusammengetragen haben die Dokumente vor allem die Mitglieder des Foto-Amateur-Clubs Saalfeld/Rudolstadt. Allen voran Manfred Ströhlein, Martina Rothe und Helmut Zink.

„Ich bin froh, dass sich die Städtepartnerschaft in den vergangenen Jahren so entwickelt hat“, erklärte Dr. Kania während des Treffens in der Akademie für Neue Medien. Für ihn sei es ein Geschenk, dass die Partnerschaft so funktioniere. Gleichzeitig betonte Dr. Kania auch die Bedeutung des Mauerfalls für diese positive Entwicklung.

Eine Sichtweise, der sich Jörg Kunstmann, stellvertretender Landrat des Landkreises Kulmbach anschloss: „Der Mauerfall war ein Glücksfall für unser Land.“ Das bestätigten zudem Christina Flauder, stellvertretende Landrätin des Landkreises Kulmbach, Dr. Ralf Hartnack, 2. Bürgermeister der Stadt Kulmbach und Thomas Nagel, Leiter der Akademie für Neue Medien.

Auch Manfred Ströhlein, Mitglied des Foto-Amateur-Clubs Mainleus/Kulmbach und Ehrenmitglied des Foto-Clubs Saalfeld/Rudolstadt sah im Mauerfall und der anschließenden Wiedervereinigung einen entscheidenden Augenblick in der deutsch-deutschen Geschichte: „Das größte Ereignis bis zum Mauerfall war für mich die Mondlandung im August 1969.“ Das habe sich mit Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Kulmbach und Saalfeld für ihn mittlerweile verändert. Was nach dem Mauerfall entstanden sei, habe für ihn inzwischen einen viel höheren Stellenwert, erklärte Ströhlein: „Da rückt auch die Mondlandung in den Hintergrund.“