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Wirtschaftsgeschichte

Teil 1: Vom Kreuzpunkt zweier Handelsstraßen zum Wirtschaftsstandort


Kupferstich nach Merian um 1650

Kupferstich nach Merian um 1650

Saalfeld kreuzten im Mittelalter zwei wichtige Handelsstraßen, durch die der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt im 15. und 16. Jahrhundert durch den Silber- und Eisenerzbergbau sowie  den Fernhandel begünstigt wurde. Zum Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 20-er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein profitierte die sich in der Stadt entwickelnde Industrie (Gießereien, Farbenfabriken, Nähmaschinen- und Drahtwebstuhlbau, Werkzeugmaschinen-, Waschmaschinenfabriken, Maschinenbau, Optik, Schokoladenfabrik) vom Ausbau der damaligen Straßenverbindungen (heute B 281 und B 85) sowie dem Bau der Bahnstrecken durchs Saaletal (Berlin–München), die Orlasenke (Saalfeld–Gera) sowie… Weiter

Blick über die Saale auf das Saalfelder Schokoladenwerk

Thüringer Schokoladewerk Beteiligungsgesellschaft mbH


 

Teil 2: Wirtschaftsstandort Saalfeld heute

Zahlreiche moderne Unternehmen prägen heute den Wirtschaftsstandort Saalfeld. Seit 1990 bis etwa 2000 erfolgte auch die Erschließung neuer Gewerbegebiete (ca. 100 ha), in denen sich eine Reihe von Gewerbebetrieben… Weiter


 

Teil 3: Ausblick

Die Aufzählung der vor allem in den Jahren zwischen 1990 und 2000 entstandenen neuen Gewerbegebiete mit den zahlreich dort angesiedelten Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen belegt eine positive Entwicklung der Wirtschaft in Saalfeld.

Projektierungsplan der Ortsumgehung Saalfeld

geplante Gorndorfer Ortsumgehung

Dadurch konnte der sich nach der Wende 1989 bzw. Anfang der 90-er Jahre vollziehende Wegbruch tausender Arbeitsplätze vor allem in den benachbarten, damaligen Großbetrieben der Maxhütte Unterwellenborn, des Chemiefaserkombinates Rudolstadt - Schwarza oder auch des Betriebsteils Saalfeld des Kombinates Carl Zeiss Jena mit insgesamt ca. 15.000 Arbeitsplätzen allerdings nur teilweise kompensiert werden. Die Arbeitslosigkeit der vergangenen 5 Jahre lag im Bereich der Geschäftsstelle Saalfeld des Arbeitsamtes Jena zwischen 14,6 und 17,3 %. Der aktuelle Wert liegt bei … Weiter


 

Blick auf das Saaltor

Saaltor

Teil 4: Wirtschaftszweig Tourismus 

Ein weiterer wesentlicher Wirtschaftszweig in Saalfeld war und ist die Tourismuswirts chaft. Begonnen hatte der touristische Aufschwung für die Stadt mit der Entdeckung der „Feengrotten“ in einem stillgelegten Alaunschieferbergwerk und der Eröffnung als Schauhöhlen zu Pfingsten 1914. Heute werden die „Feengrotten“ jährlich von... Weiter


 

Teil 5: Fazit

Saalfeld wird gemeinsam mit den Nachbarstädten Rudolstadt und Bad Blankenburg und der Region insgesamt auch zukünftig bemüht sein, die industriell-gewerbliche Entwicklung mit den steigenden Anforderungen an eine Weiterentwicklung des touristischen Sektors in Balance zu halten. In diesem Sinne soll auch für die Beantwortung künftiger Entwicklungsfragen das Stadtleitbild als Entscheidungsrahmen dienen.

Weitere Informationen über unsere Stadt und speziell zu Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung erhalten Sie im städtischen Amt für Wirtschaftsförderung.


 
Wir beraten Sie gern

Herr Jürgen Mehnert
Tel.: 03672 308-113
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Frau Silvia Bauer
Tel.: 03671 598-373
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