Entdecken Sie die wunderschöne Landschaft und die Vielfältigkeit unserer Region zu Fuß. Das Rennsteig~Saaleland hält ein breites Angebot an gut beschilderten Wanderwegen für Sie bereit.
Zahlreiche Wanderwege finden Sie unter www.rennsteig-saaleland.de.
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Neue Wanderziele für Gorndorf und die Südstadt
In der Feldflur auf dem Roten Berg wurden an der im vergangenen Jahr errichteten Schutzhütte Informationstafeln angebracht.
Die „Schwedenschanze“ ist dort als historischer Standort (Dreißigjähriger Krieg) und wertvoller Naturraum (Trockenrasenbiotop) in Text und Bild erläutert.
Von Gorndorf an der Litfaßsäule beim Sportplatz kann man auf dem mit einem roten Punkt auf weißen Feld markierten Weg zur Schutzhütte wandern. Die Wegemarkierung führt weiter über die Bohlenwand nach Obernitz, die Saale querend zum Fuchsturm. Auch hier wurden im Obergeschoss des Turmes Tafeln angebracht, die umfangreiche Erläuterungen zu der am gegenüber liegenden Talhang sichtbaren geologischen Aufschluss „Bohlenwand“ geben.
Der mit rotem Punkt markierte „Drei-Städte-Weg“ soll zukünftig die Städte Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg verbinden und entstand ebenso wie die Informationstafeln aus Anlass der 105. Deutschen Wandertages.
G. Werrmann
Leiter Grünflächenamt
Wieder möglich: Blick vom Fuchsturm ins Saaletal
Der Fuchsturm in unmittelbarer Nähe des Fuchssteines wurde 1912 nach Entwürfen und unter Leitung von Baurat Otto Dietrich, Stadtbaurat in Saalfeld von 1907 bis 1937, errichtet. Parallel hierzu wurde das Wirtschaftsgebäude auf der Friedenshöhe gebaut. Die feierliche Einweihung des neuen Aussichtsturmes war am 29. September 1912. Die Anregung zum Bau des FUCHSTURMES hatte der Saalfelder Verschönerungsverein, Gründungsjahr 1847, gegeben.
„Der Fuchsstein im Süden der Stadt war bereits seit Jahrhunderten ein beliebtes Ausflugsziel der Saalfelder Bürgerschaft. 1763 fand dort nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges ein Friedensfest statt, und nach 1815 wurden zum Gedenken an die Völkerschlacht bei Leipzig eine Zeitlang jährlich Gedenkfeiern abgehalten. In den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts stellte der Thüringerwald -Verein eine Schutzhütte auf und ließ das damals vernachlässigte Gelände mit Mischwald bepflanzen.“ aus: Dr. G. Werner „Geschichte der Stadt Saalfeld“ , Band 3.
Nach einem Dornröschenschlaf und damit verbundenem Verfall der Bausubstanz bis in jüngste Zeit ist der FUCHSTURM nach erfolgter baulicher Sanierung und erforderlichem Rückschnitt des unkontrollierten Bewuchses am Fuße des Turmes ab Sommer 2004 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Zu erreichen ist der FUCHSTURM über die Ausschilderung Klinik BERGFRIED. Vom Parkplatz der Klinik sind es nur noch wenige Meter zum Aussichtsturm. Zahlreiche Ruhebänke laden im Umfeld des historischen Turmes zur Rast ein.
Der Schlüssel für den Turm kann an der Rezeption der Klinik BERGFRIED gegen Pfand ausgeliehen werden. Für dieses Engagement im Interesse der FUCHSTURM - Besucher gilt dem Team der Klinik BERGFRIED ein herzliches DANKESCHÖN.
Renate Ehrhardt /pa/öa
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Rundwanderweg BERGFRIED
Im Süden der Stadt, gegenüber dem Freibad in der Reschwitzer Straße, befindet sich ein Parkplatz (1), an dem der kleine Spaziergang beginnt.
Man biegt nach links in den "Tiefen Weg" ein und läuft ca. 200m bis zum Eingangstor der Parkanlage der Villa BERGFRIED ( 2). Der Weg im Park ist gut befestigt und leicht ansteigend.
In Kürze ist der erste Aussichtspunkt (3) erreicht, von dem aus man einen weiten Blick auf die landschaftlich reizvolle Umgebung Saalfelds mit ausgedehnten Nadelwäldern und üppigen Mischwäldern hat.
Der Spaziergänger geht weiter auf dem vorgegebenen Weg, gemütlich unter Rotbuchen, bergauf. Vorbei an dem ehemaligen Verwalterhaus (4) läßt man den Blick zurückschweifen. Wunderbar nahe erscheint dem Betrachter die Silhouette der Stadt. Im Vordergrund erblickt man den "Hohen Schwarm" und weitere historische Gebäude, nördlich das Gebiet der "Vorderen Heide" mit dem Kulm.
Der Weg führt weiter nach rechts zur Villa BERGFRIED und den angrenzenden Wirtschaftsgebäuden (5). Vom Schmuckhof hat man einen herrlichen Blick zum reich geschmückten Portal (6).
Wir gehen weiter nach rechts, vorbei an der sanierten Tennisanlage, entlang der Lindenallee und herrlichen Edelkiefern im gesamten Parkgelände (7). Links sieht man ein Lufthäuschen (Weiherhäuschen) mit geschweiftem Dach, dem ein großes ( ca. 120 qm) Schwimmbassin im Freien vorgelagert ist.
Man läuft über einen Wiesenweg an der rechts, außerhalb des Spazierweges, gelegenen Gaststätte "Bergfried" vorbei. Der Weg biegt nach links ab. Man kann von dem Rundweg abweichen und zur Cafeteria der REHA-Klinik "Bergfried" oder zum nahen Fuchsstein mit Aussichtspunkt ( 9) (siehe Infotafel am Wanderweg) laufen.
Unser Rundwanderweg jedoch verläuft in scharfer Linkskehre und leicht bergab ( 10) in Richtung Villenkomplex zum Portal des denkmalgeschützen Landschaftsparkes zurück.
Routenlänge: ca. 2,5,
km
Höhenunterschied : ca. 50
m
Wanderzeit : ca. 1
Stunde
Wegemarkierung: teilweise
Beschilderung
Parkmöglichkeiten: Reschwitzer Straße,
gegenüber Freibad
Verkehrsanbindung: Bus: OVS-Stadverkehr ,
Linie D, Haltestelle "Tiefer Weg"
Neue Wanderhütte im Saalfelder Erholungswald
Ende September 2003 wurde eine neue Schutzhütte für Wanderer im Rahmen eines
ABM-Projektes in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
fertiggestellt.
Neben den fünf Erbauern, die Lärchenstämme im Blockhausstil
auf traditionelle Weise zusammenfügten waren weitere Mitarbeiter des DRK
Generationsprojektes beim Einschlag des Holzes im Stadtwald und bei deren
Bearbeitung beteiligt.
Die Wanderhütte liegt am Mittelweg unterhalb des Funkturmes
auf der Gartenkuppe. Von der „Mittelweghütte“ besteht eine gute
Aussicht ins Saaletal bei Weichwitz und zum östlichen Stadtgebiet.
Gunter
Werrmann, Leiter des Grünflächenamtes, bedankte sich bei der Übergabe vor Ort
für diesen gelungenen Beitrag zur Ausstattung des städtischen Erholungswaldes
bei Herrn Schildbach, dem Vorsitzenden des DRK Kreisverbandes, und bei Herrn
Pradel, als Leiter des ABM-Projektes.
Werrmann
Grünflächenamt
Komfortable Wanderwege von Obernitz zur
Bohlenwand
Der SAALFELDER BOHLEN
- 600 m breite und 120 m hohe Steilwand mit Aussichtsmöglichkeit zur Stadt.
- einzigartiger Ausschnitt aus der Erdkruste mit Fülle von
tektonischen,
stratigraphischen und paläontologischen Besonderheiten - gehört zu den bedeutendsten Standortprofilen des Erdzeitalters "Oberdevon"
in
Mitteleuropas - hier gefundene Leitfossilien besitzen Weltgeltung für die Alterseinstufung
des
Zeitalters Devon. - Vorkommen seltener Pflanzen und Tiere: Alpenaster, Erdstern, Falter
"Spanische
Flagge", Fledermaus "Kleine Hufeisennase".
Der neue Wanderweg in Stichworten:
Die neuen Ausflugsziele Bohlenwand und Gleitsch sind überregional bedeutend und waren bisher nicht gut erreichbar. Die beiden rekonstruierten, jetzt gut begehbaren Bergpfade, erschließen eine imposante Landschaft im Stadtgebiet von Saalfeld .
Start der Wanderung ist am Informationspunkt Obernitz mit Parkmöglichkeit und Bushaltestelle.
Der vorhandene Zick-Zack-Weg von Obernitz nach wurde wiederhergestellt und in Teilbereichen neu trassiert, Steinbänke in Ordnung gebracht, Schutzgeländer angelegt und Wege sowie Sichtbeziehungen freigeschnitten.
Ein zweiter Pfad vom Bohlenplateau zum
Mühltal wurde neu angelegt.
Damit besteht nunmehr eine
direkte Verbindung von Köditz über die Bohlenwand zum
Borntal und weiter zum
Gleitsch.
Damit haben sich die Freizeitangebote im Bereich Wandern im 850 Jahre alten Saalfelder Ortsteil Obernitz erweitert und der internationalen Bedeutung des geologischen Aufschlusses Bohlenwand wird Rechnung getragen.
Nicht versäumen sollten Wanderer in und um Obernitz, einen Besuch
der
„Urgeschichtlichen und geologischen Sammlungen zu
Obernitz“
im alten Schulgebäude (geöffnet samstags von 13 bis 16
Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung unter 03671 / 51 17 60 ) .
Renate Ehrhardt /PA/ÖA
Saalfeld,
10.12.03



