Moderne orthopädische Operationsverfahren in den Thüringen-Kliniken
Moderne orthopädische Operationsverfahren in den
Thüringen-Kliniken
Saalfeld.
Dem internationalen Trend folgend werden in der Orthopädischen Klinik der
Thüringen-Kliniken zunehmend sehr moderne Operationsmethoden eingesetzt. Auch
die Wartezeiten auf ein künstliches Gelenk wurden erheblich verkürzt. Dr.
med. Reinhard Heerdegen, Chefarzt der Orthopädischen Klinik, sagte: „Nur so kann
auf die zu Recht bestehenden hohen Ansprüche der Patienten aller Altersgruppen
an ein künstliches Gelenk reagiert werden.“ Dr. Heerdegen, der in diesen Tagen
sein 20-jähriges Jubiläum in Saalfeld feierte hatte 1985 die Nachfolge von OMR
Dr. med. Fengler übernommen.
Für
Schulter-, Hüft- und Kniegelenke stehe ein breites Spektrum ausgereifter und
hochbelastbarer Systeme zur Verfügung, die in den vergangenen Jahren mit sehr
guten Ergebnissen eingesetzt wurden. Daneben, so der Chefarzt, komme ein
modernes Navigationssystem zum Einsatz, das dem Orthopäden zusätzlich eine
präzise computergestützte Steuerung – zur genauen Planung der Endoprothesen im
Knochen – an die Hand gibt.
Eine
weitere Neuerung für jüngere Patienten stelle ein so genannter
„Oberflächenersatz“ am Hüftgelenk dar. Der Vorteil bestehe hier neben einem
äußerst sparsamen Umgang mit dem Knochen des Patienten in einer deutlich
verkürzten und schonenderen Operation.
„Insgesamt
ist es uns so möglich, den Patienten eine den persönlichen Ausgangsbedingungen
optimal angepasste Therapie anbieten zu können und so zu einer deutlichen
Verbesserung der Lebensqualität beizutragen“, erklärte Dr.
Heerdegen.
Stephan
Breidt
Pressesprecher Thüringen-Kliniken "Georgius
Agricola"
Saalfeld-Rudolstadt
gGmbH