Newsletter der Stadtverwaltung Saalfeld
Inhalt:
  1. Saalfeld baut : Rainweg
  2. 24. September : Trödelmarkt
  3. Aktuelle Informationen ...
  4. Verbrennen von Baum - und Strauchschnitt...
  5. Stadtmuseum AKTUELL

20. September 2005

Saalfeld baut : Rainweg


Saalfeld baut ....

 

In Weiterführung der Sanierung der Kabelschächte der Telekom wird der Rainweg zwischen Promenadenweg und Hölderlinstraße ab sofort bis voraussichtlich 11. Oktober 2005 für den Fahrverkehr voll gesperrt.

Die Zufahrt ist aus Richtung Krankenhaus bis zur Arbeitsstelle gewährleistet.

Fußgänger können den Arbeitsbereich passieren.

Die Umleitung und die bestehenden Haltverbote in der Wohnstraße am Rainweg

bleiben bis zum Abschluss der Schachtsanierungsarbeiten in Kraft.

 

Stadtverwaltung Saalfeld

Straßenverkehrsbehörde



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20. September 2005

24. September : Trödelmarkt


Letztmalig in diesem Jahr !!
10. Antik und Trödelmarkt am Sonnabend, 24. September

9 Uhr bis 16 Uhr auf  dem Saalfelder Boulevard 

 

Stand bis 5 m =   5,- Euro netto
Stand ab 5 m = 10,- Euro netto
Kinder bis 14 Jahre frei.

Alle Anbieter werden um Voranmeldung bei H. Bock unter
Tel. 03671/ 359593 gebeten.
Verkaufsstände müssen mitgebracht werden. 



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23. September 2005

Aktuelle Informationen ...


 

Aktuelle Informationen über Saalfeld
finden Sie stets auf der Homepage der Stadt
unter www.saalfeld.de

 



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23. September 2005

Verbrennen von Baum - und Strauchschnitt...


Baum- und Strauchschnitt...

darf vom 15. bis 30. Oktober verbrannt werden.

Dabei ist zu beachten:
- dass nur Baum- und Strauchschnitt verbrannt werden darf, dieser muss trocken und unbelastet sein,

- die Verbrennung mindestens zwei Werktage vorher dem Ordnungsamt anzuzeigen ist,

- dass durch das Verbrennen keine Gefahren und Belästigungen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft auftreten,

- dass nur auf eigenem Grundstück verbrannt werden darf und

- die Feuerstelle zu beaufsichtigen ist.

Weitere Einzelheiten zum Verbrennen finden Sie im Amtsblatt Nummer 19/2005 vom 21. September 2005 auf Seite 2 (Seiten des Landkreises Saalfeld - Rudolstadt). 

Renate Ehrhardt/pa/öa


 



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23. September 2005

Stadtmuseum AKTUELL


„Schwarz auf Weiß“ – Vom Schreiben und Drucken in Saalfeld

 

Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum
vom 8. Oktober bis 13. November 2005

 

 

Die Erfindung der Schrift und die Vermittlung von Informationen durch Schriftgut zählen zu den größten kulturellen Errungenschaften der Menschheit.

Im Mittelalter, bis vor knapp 500 Jahren, konnten Texte nur mit der Hand geschrieben werden. Das Vervielfältigen von Büchern erfolgte in den Klöstern und galt als Gott gefälliges Werk. Außerhalb des Klerus war die Kenntnis des Lesens und Schreibens zu dieser Zeit nur wenig verbreitet. Auch in den beiden Saalfelder Klöstern, dem Franziskaner- und dem Benediktinerkloster (an der Stelle des heutigen Schlosses), gab es kleine Skriptorien, in denen Texte geschrieben und kopiert wurden.

 

Um 1450 änderte sich diese Situation dann dramatisch: In Mainz erfand Johannes Gutenberg das Drucken mit beweglichen Lettern. Von nun an konnten Texte, Bücher und bald auch Grafiken unvergleichlich schneller und in fast unbegrenzter Auflage hergestellt und vervielfältigt werden. Rasch begann der Siegeszug dieser neuen Technik, und es entstanden Druckereien in ganz Europa. Bereits 1473 erreichte die Druckkunst auch Thüringen (Erfurt).

Saalfeld hinkte dieser Entwicklung lange Zeit hinterher: Hier dauerte es genau zwei Jahrhunderte länger, bevor 1673 mit der Offizin Johann Ritters eine erste Druckerei entstand. Aus ihr ging später die Wiedemannsche Druckerei hervor. Und noch einmal zwei Jahrhunderte vergingen, bis sich das grafische Gewerbe in Saalfeld zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelte. Seit dem späten 19. Jahrhundert nämlich kam es hier zu einem gewaltigen Aufschwung der „Schwarzen Kunst“, vor allem auf den Gebieten Steindruck sowie der Herstellung von Abziehbildern und Verpackungsmitteln für die Industrie. Zwischen 1900 und 1990 existierten (wenn auch nicht alle zur selben Zeit) rund 25 Betriebe des Grafischen Gewerbes in der Stadt, die in ihrer Blütezeit zusammen fast 1.500 Beschäftigten Arbeit boten. Ungeachtet zweier Weltkriege und aller politischer Umwälzungen florierten diese Betriebe und prägten Saalfeld, das bereits um 1940 den stolzen Beinamen „Stadt der Graphik“ führte.

Erst die Jahre nach 1990 brachten für diesen Wirtschaftszweig eine entscheidende Zäsur, deren Folgen nur einige wenige Traditionsbetriebe überlebten.

 

Diesem wichtigen Thema der Saalfelder Kultur- und Industriegeschichte widmet das Stadtmuseum eine eigene Ausstellung. Sie schlägt den Bogen von den mittelalterlichen Schreibstuben bis hin zum Grafischen Gewerbe der Neuzeit, zeigt Fakten, Firmen und Produkte.


Ergänzt wird die Sonderschau durch ein ganz besonderes „Bonbon“: Der aus Saalfelds Partnerstadt Kulmbach stammende Maler und Grafiker Manfred Stopfer hat in den letzten Jahren mehr als 300 Bücher hergestellt, allesamt Unikate, in reiner Handarbeit illustriert, mit Texten versehen und gebunden. Stopfers zentrale Themen sind Geschichte und Religion – und folgerichtig finden sich unter seinen Arbeiten zahlreiche Variationen mittelalterlicher Buchmalerei. Eine Auswahl dieser Bücher präsentiert der Künstler, der 1996 den Kulturpreis der Stadt Kulmbach erhielt, nun im Stadtmuseum. Er belegt damit eindrucksvoll, dass die Erzeugnisse einstiger Klosterskriptorien selbst heute, im Zeitalter modernster Drucktechniken, ihren Reiz nicht verloren haben.

 

Dr, Dirk Henning

Direktor Stadtmuseum



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