03.05.2017

Grabmalprüfung auf den Saalfelder Friedhöfen


Mit der diesjährigen Standfestigkeitsprüfung von Grabmalen auf den Friedhöfen Saalfeld, Graba, Gorndorf, Obernitz und Köditz wird voraussichtlich in der 25. Kalenderwoche begonnen. Grabinhaber, die am Prüfvorgang ihres Grabsteins teilnehmen möchten, vereinbaren bitte bis zum 31. Mai telefonisch einen Termin mit der städtischen Friedhofsverwaltung (03671/516085).

Die Standfestigkeitsprüfung erfolgt gemäß Unfallverhütungsvorschrift VSG 4.7 der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Durch Mitarbeiter des Saalfelder Friedhofes wird die sach- und fachgerechte Prüfung per Hand vorgenommen. Interessierte können sich über die Art des ordnungsgemäßen Prüfvorganges sowie über technische Details in der Friedhofsverwaltung informieren. „Die Standfestigkeit eines Grabmales gegeben ist, wenn der Grabstein dem Prüfdruck standhält und keine sichtbare Bewegung des Steins, Sockels oder Fundamentes zu erkennen ist“, erläutert Bärbel Rosenbusch, Leiterin der Friedhofsverwaltung.

Werden bei der Prüfung sicherheitsgefährdende Mängel festgestellt, erfolgt die Kennzeichnung dieses Grabmals mittels Aufkleber „Vorsicht Unfallgefahr“. Bei Gefahr in Verzug werden die Grabsteine zur sofortigen Gefahrenabwendung umgelegt. In solchen Fällen erhalten die Grabinhaber eine schriftliche Information. Dazu verdeutlicht Rosenbuch: „Jahr für Jahr weisen wir zudem darauf hin, dass durch die Friedhofsverwaltung nur die Mängel angezeigt werden. Für die Mängelbeseitigung ist allein der Grabnutzungsberechtigte verantwortlich. Ebenso haftet er für Sach- oder Personenschäden, die durch Grabmale mit mangelnder Standsicherheit verursacht werden.“